Cámara de Industria y Comercio Argentino-Alemana
 
 
     
 
 
     
 

Klimaschutz in Argentinien und Brasilien
Marktpotentiale und Ratgeber für CDM-Projekte

Mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls sind die Industrieländer verbindliche Emissionsreduktionsziele eingegangen. Verwirklicht werden sollen diese Ziele durch unterschiedliche, flexible Mechanismen. Einer dieser Mechanismen ist der „Clean Development Mechanism“ (CDM). Der CDM gestattet es den Industrieländern und seinen Unternehmen, sich Emissionsreduktionen auch aus Projekten in Schwellen- und Entwicklungsländern anrechnen zu lassen. Ziele sind die kosteneffiziente Senkung der globalen Treibhausgasemissionen sowie die Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung in den Projektländern. Der Transfer neuester Technologie leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.

Die konkrete Ausgestaltung des CDM wurde im Jahr 2001 auf der 7. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Marrakesch beschlossen. Seit dem hat sich ein weltweiter, stark wachsender und dynamischer Markt rund um den Handel mit Emissionszertifikaten entwickelt. Die deutschen Auslandshandelskammern in Argentinien und Brasilien verstehen sich als Promoter dieser bedeutenden Entwicklung im globalen CDM-Markt.

     

Brasilien und Argentinien sind attraktive Standorte für CDM-Projekte. Bei den durchschnittlich zu erwartenden jährlichen Reduktionen aus den bei der UNFCCC registrierten Projekten, steht Argentinien derzeit weltweit an sechster, Brasilien sogar an dritter Stelle. Damit belegen die beiden Mercosurländer in Südamerika die Spitzenpositionen bei weiterhin hohen, noch ungenutzten Reduktionspotentialen.

Der vorliegende Ratgeber zeigt einige dieser noch ungenutzten Marktpotentiale auf und vermittelt Beispiele erfolgreicher Projekte. Vor allem aber gibt er Auskunft über CDM-spezifische Rahmenbedingungen und Informationen zur Ausarbeitung von Projektanträgen. Außerdem werden Finanzierungsmöglichkeiten vorgestellt, die auch noch nach Auslaufen der aktuellen Kyoto-Periode im Jahr 2012 Bestand haben werden. Durch diese konkreten Entscheidungshilfen soll der vorliegende Ratgeber einen direkten Anreiz schaffen, sich noch stärker in Argentinien und Brasilien mit CDM-Projekten zu engagieren. Jedes weitere CDM-Projekt ist gewinnbringender Klimaschutz, der zu einer nachhaltigen Entwicklung dieser beiden Länder beiträgt.
Die deutschen Auslandshandelskammern in Argentinien und Brasilien bedanken sich bei den Sponsoren, den vielen beteiligten Organisationen und Institutionen, insbesondere jedoch bei den zahlreichen Autoren, dass sie durch ihren engagierten Beitrag diese Publikation ermöglicht haben.

 
Dr. Tomás Pförtner
Präsident der Deutsch-Argentinischen
Industrie- und Handelskammer
 
Schirmherrschaft
 
 
     
 
Sponsoring
 
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
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